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Zwischen Kostenkontrolle und Mitarbeiterbindung: Warum Tankrabatte für Unternehmen interessant sind

Viele Unternehmen möchten ihren Mitarbeitern Vorteile bieten, die in deren Alltag auch wirklich hilfreich sind. Dabei muss es sich nicht immer um riesige Zusatzleistungen handeln, sondern bereits kleine Benefits können zur Mitarbeiterbindung beitragen. Dabei ist wichtig, dass sie verständlich und unkompliziert nutzbar sind.

Insbesondere die Beschäftigten, die täglich mit dem Auto pendeln, freuen sich über Unterstützung bei den Mobilitätskosten mehr als über eher abstrakte Zusatzleistungen. Tankrabatte sind daher eine naheliegende Möglichkeit, um Wertschätzung zu zeigen und genau dort zu unterstützen, wo Kosten regelmäßig spürbar werden.

Mobilität ist mehr als ein Fuhrparkthema

Die Mobilität betrifft nicht nur die Fahrzeuge des Unternehmens, sondern auch die Personalplanung und die Arbeitgeberattraktivität. Für Mitarbeiter, die ihren Weg zur Arbeit täglich mit dem Auto bewältigen oder noch zusätzlich zu anderen Einsatzorten fahren, sind Kraftstoffkosten kein abstrakter Posten. Durch einen Mobilitätsbonus können Unternehmen ihren Angestellten zeigen, dass sie ihren Arbeitsalltag verstehen und konkrete Unterstützung leisten.

Geldwerter Vorteil und steuerfreie Grenze

Tankrabatte können für Mitarbeiter ein sogenannter geldwerter Vorteil sein. Für Unternehmen und Mitarbeiter ist es daher wichtig, die steuerlichen Regeln zu kennen. Wenn eine Mitarbeiter Tankkarte zusätzlich zum ohnehin gezahlten Arbeitslohn bereitgestellt wird, kann dies ein steuerlicher Vorteil sein. Wichtig ist dabei, dass dieser Vorteil nicht einfach als Ersatz für das Gehalt dienen darf, sondern eine klare zusätzliche Leistung darstellen muss. Die Betriebe müssen außerdem dokumentieren, ob darüber hinaus weitere Sachbezüge angerechnet werden müssen.

Warum Rabatte regelmäßig wirken

Warum Rabatte regelmäßig wirken

Viele vom Arbeitgeber bereitgestellte Vorteile verlieren schnell an Aufmerksamkeit, da sie nur selten genutzt werden können. Ein Tankrabatt dagegen gehört fest in den Alltag, da auch das Fahren fest mit dem Job verbunden ist. Er wird dadurch wiederkehrend wahrgenommen und als ein echter Vorteil empfunden. Durch den Bezug zwischen der Zusatzleistung und dem Arbeitsalltag bleibt dieses Extra präsent. Zwar ersetzt ein Tankrabatt keine gute Bezahlung, er kann aber dennoch ein wichtiger Teil eines durchdachten Pakets aus Vergütung, Zusatzleistungen und guten Arbeitsbedingungen sein.

Der Benefit muss zur Belegschaft passen

Nicht in jedem Unternehmen sind Tankrabatte gleichermaßen sinnvoll. So kann zum Beispiel in einem Betrieb mit vielen Pendlern der Nutzen deutlich höher sein als in einem städtischen Büro mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Bevor pauschal Tankkarten bereitgestellt werden, ist es daher ratsam, zunächst den tatsächlichen Bedarf zu hinterfragen. Nicht immer sind Kraftstoffvorteile die sinnvollste Lösung. Als Alternativen bieten sich beispielsweise an:

  • Jobticket/Deutschlandticket
  • E-Bike-Leasing
  • Mobilitätsbudget
  • flexible Homeoffice-Regelungen zur Reduzierung von Pendelwegen

Klare Regeln vermeiden Missverständnisse

Neben den praktischen Vorteilen braucht es – ähnlich wie bei der privaten Nutzung des Diensthandys – einen verständlichen und rechtssicheren Rahmen. Bei Tankrabatten geht es dabei darum, ob durch diese ausschließlich die Fahrten zur Arbeit abgedeckt sein dürfen, oder ob die Karte zur generellen Nutzung bereitgestellt wird. Auch die steuerlichen Vorgaben sollten zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter klar kommuniziert werden. So können spätere Konflikte vermieden werden.

Ein kleiner Vorteil mit großem strategischem Nutzen

Tankrabatte stellen für die Mitarbeiter einen sichtbaren Vorteil dar und stärken die Bindung ans Unternehmen. Aus den Einsparungen bei den privaten Spritkosten wird so etwas, das die Mitarbeiterbindung auf eine sehr alltagsnahe Weise unterstützt.

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