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Die größte Gefahr für Führungskräfte – Burnout & Depressionen

An der SRH Hochschule in Heidelberg wurde bereits 2016 durch eine Studie belegt, das Führungskräfte ein wesentlich höheres Risiko haben, an Depressionen oder Burnout zu erkranken.

Interessant ist, sich anzuschauen warum diese Probleme entstehen und was dagegen getan werden kann. 

Bei allen Befragten sind zum aktuellen Befragungszeitpunkt und in der Vergangenheit psychische Probleme aufgetreten. Wie haben sich diese Probleme geäußert? Hier einige Beispiele:  

  • Gereiztheit 
  • Nicht abschalten können, Arbeit mit nach Hause nehmen 
  • Generelle Erschöpfungszustände und Müdigkeit 
  • Schlechter Schlaf bis hin zur Schlaflosigkeit 
  • Ständige Nervosität 
  • Angst und Panikzustände 
  • Immer wiederkehrende Zukunftsängste 
  • Konzentrationsschwächen 

Warum kann es zu Problemen kommen? 

Es ist vollkommen gleichgültig ob es sich um eine weibliche oder männliche Führungskraft handelt.

Die Symptome treten bei beiden Geschlechtern auf. Eine Tatsache ist, dass Führungskräfte außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind.

Es geht um Durchsetzungsvermögen, Menschenführung Leiten des Unternehmens in guten und herausfordernden Zeiten. 

Auf Grund von Rollenkonflikten zwischen Beruf und Privatleben, Rollenkonflikten innerhalb des Unternehmens, lange und ungeregelte Arbeitszeiten und eine permanente Erreichbarkeit, können zusätzlich dazu führen, dass es zu psychischen Erkrankungen kommen kann. 

Die mentale Stärke der betreffenden Personen ist ausschlaggebend dafür wie die jeweilige Führungskraft mit den anstehenden Situationen fertig wird und wie stark dann mögliche psychische Erkrankungen zum Tragen kommen.

Warum wartet die ,,Chefetage“ oft lange bis sie zugibt des ernstafte Probleme zu Tage kommen?

Psychische Erkrankungen sind unter Führungskräften ein absolutes Tabuthema. Die Angst die dahintersteht, ist eine Aberkennung der Führungskompetenz. 

Die eigene Verletzlichkeit der Führungskräfte, findet im Businesskontext keinen Platz, da die Angst vor negativen Auswirkungen zu groß ist.

Sobald eine Führungskraft Schwäche zeigt, steht sie bereits auf der „Abschussliste“, ist oft die vorherrschende Meinung.

Daher werden diese Themen am liebsten unter „Verschluss“ gehalten. Und das oft solange bis die Probleme so groß sind, das professionelle Hilfe notwendig ist und präventive Maßnahmen nicht mehr greifen können. 

Individuelle Risikofaktoren die psychische Beschwerden begünstigen können unter anderem die folgenden sein: 

  • Mangelndes Selbstwertgefühl und mangelndes Selbstbewusstsein 
  • Perfektionismus 
  • Soziale Einbindung fehlt 
  • Zu starke Identifikation mit dem eigenen Verantwortungsbereich 

Prävention – Die wichtigen Maßnahmen, um psychische Erkrankungen vorzubeugen 

Prävention – Die wichtigste Maßnahmen um psychische Erkrankungen vorzubeugen 

Was können jetzt Führungskräfte tun, um einer psychischen Überbelastung aus dem Weg zu gehen?

Die angeführten Maßnahmen sind Ideen und können von Person zu Person unterschiedliche sein. Auch gibt es sicher noch wesentlich mehr Möglichkeiten. 

  • Vermeiden von zusätzlichen Stressoren im persönlichen Umfeld 
  • Eine objektive Einschätzung des persönlichen Lebensstils, besonders in Bezug auf das Unternehmensumfeld 
  • Wie schaut die Handlungskontrolle über unterschiedliche Arbeitssituationen aus 
  • Das Klarwerden über das persönliche Verhalten in Bezug auf Gesundheit und Erholung 
  • Sich der eigenen Grenzen bewusst werden 
  • Die gesteckten Ziele noch einmal überdenken

Konkrete Präventionsmaßnahmen die unterstützen 

Welche Maßnahmen können jetzt im Vorfeld gesetzt werden, damit es erst gar nicht dazu kommt?

Wo können Führungskräfte selbst ansetzen, um nicht Gefahr zu laufen, in eine Depression oder ins Burnout zu rutschen? Welche Regenerationsmöglichkeiten gibt es?  

  • Für ausreichend Bewegung sorgen. Am besten gleich in den Terminkalender eintragen wie einen wichtigen Kundentermin 
  • Grenzen setzen und lernen „NEIN“ zu sagen 
  • Gönnen wir uns eine „Zeit für mich“. Tragen wir diese Zeit in unserem Kalender ein. Nehmen wir uns am Tag 15 bis 30 min Zeit um bewusst zu entspannen. Hängen wir ein Schild mit „Bitte nicht stören“ an unsere Bürotür 
  • Sorgen wir bewusst für ausreichend Schlaf. Der Körper muss sich regenerieren können. Vielleicht Powernapping im Unternehmen?  
  • Nehmen wir uns Zeit für bewusste Ernährung und verzichten wir doch einmal auf  

Fast Food

  • Gönnen wir uns von Zeit zu Zeit etwas Spaß. Gehen wir ins Theater oder machen wir sonst etwas das uns wirklich Spaß macht und nehmen wir uns die Zeit 
  • Schränken wir bewusst die ständige Erreichbarkeit ein 
  • Trainieren wir Entspannungstechniken, wie Meditation, Yoga oder Atemübungen 
  • Führen wir regelmäßig eine Selbstreflexion durch. Vielleicht in Form eines Tagebuchs 

Warten wir damit nicht bis morgen! Denn morgen ist es vielleicht schon zu spät.

Fangen wir mit kleinen Schritten an und verringern wir so die Gefahr in ein Burnout oder in eine Depression hineinzurutschen. Es zahlt sich in jedem Fall aus.

Michael Knorr – Entfaltungscoach

Ich bin Psychosozialer Berater, Dipl. Hypnosetrainer und Coach, Unternehmensberater, ausgebildet in energetischer Psychologie EFT, Hypnose Master Practicioner & Trainer (ABH), Hypnosetherapeut (ABH), Master Time Line Therapy® Coach, NLP Master Practitioner und zertifizierter DiSG Trainer.

Ich arbeite als psychologischer Berater in Oberwaltersdorf bei Baden, Niederösterreich. Meine Spezialisierung: Ängste und Panikattacken. Ich unterstütze Sie darin, Ihre Ängste, Panikattacken, Blockaden aufzudecken, die Ursache dahinter zu ergründen, damit Sie sie dann endgültig loslassen können. So können Sie mit Ihrer Herausforderung besser umgehen.

Während der Zeit unserer Zusammenarbeit bin ich Ihr psychologischer Berater, Coach und Trainer! Ich bin weder ein Arzt, noch ein Psychiater, Therapeut oder Sozialarbeiter und ich werde in unserer Zusammenarbeit unterschiedliche Methoden anwenden. Diese kommen aus dem NLP, der Hypnose, der Time Line Therapy® (dabei handelt es sich um eine Coaching Methode), EFT Energetische Psychologie und anderer Methoden.  Auch werde ich Methoden der begleitenden Trancearbeit verwenden (geführte Trancereisen).

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