FinanzenBusiness

5.000+ Frauen vertrauen ihr bereits: Jenny Walter über den Weg zur finanziellen Unabhängigkeit

Finanzen gelten oft als nüchternes Fachgebiet, geprägt von Zahlen, Renditeerwartungen und Produktvergleichen. Jenny Walter und ihr Team bei Investforwomen ordnen das Thema aus einer erweiterten Perspektive ein. Als Gründerin und Geschäftsführerin hat sie ein Beratungsangebot aufgebaut, das sich ausschließlich an Frauen richtet und nach eigenen Angaben bereits mehr als 5.000 Kundinnen begleitet hat. Der Fokus liegt dabei neben Investments auch auf der strukturierten Entwicklung finanzieller Selbstständigkeit.

Investforwomen mit Sitz in Kiel bietet ihren Kundinnen eine kostenfreie, provisionsbasierte Beratung an und pflegt dabei eine langfristige Zusammenarbeit über viele Jahre, die weit über die übliche jährliche Strategieanpassung hinausgeht. Dass diese individuelle Betreuung geschätzt wird, zeigen die hervorragenden Bewertungen auf Plattformen wie Trustpilot und Google. Ein besonderes Merkmal, gerade weil die Beratung ohne Gebühren erfolgt und dennoch höchste fachliche Qualität bietet. Auffällig ist zudem die inhaltliche Breite des Teams: Erfahrungen aus Banken, Fondsmanagement, Versicherungswesen, Steuerberatung, Immobilienmanagement, Sozialarbeit, Kundenservice und Rechtsberatung fließen in das Beratungskonzept ein. Ziel ist es, Finanzplanung nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit Lebensphasen, Einkommensentwicklungen und individuellen Zielsetzungen.

Neben der fachlichen Beratung geht es auch um typische Unsicherheiten im Umgang mit Geld. Verlustängste, Selbstzweifel oder das Abgeben finanzieller Entscheidungen an Partner werden gezielt thematisiert. Darauf aufbauend folgt die Analyse der persönlichen finanziellen Situation und die Entwicklung einer individuellen Strategie. Zusätzlich bietet eine Instagram-Community mit über 100.000 Followerinnen Raum für Austausch, Wissenstransfer und Motivation rund um Finanzthemen.

In unserem Gespräch geht es daher um mehr als nur Anlageprodukte. Im Mittelpunkt stehen Struktur, Methodik und unternehmerische Entscheidungen: Wie entsteht ein Beratungskonzept, das Fachwissen und Lebensrealität verbindet? Wie wird aus finanzieller Bildung tatsächliche Handlungsfähigkeit? Und welche strategischen Überlegungen prägen ein Unternehmen, das sich klar auf eine definierte Zielgruppe konzentriert?

Das Interview mit Jenny Walter von Investforwomen

Jenny Walter über finanzielle Unabhängigkeit

Sie haben bereits mehr als 5.000 Frauen beraten – das zeigen auch die Erfahrungsberichte. Was waren für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser praktischen Erfahrung?

Aus unserer praktischen Erfahrung mit über 5.000 Frauen lässt sich eine zentrale Erkenntnis ableiten. Frauen brauchen maximale Sicherheit, um aktiv mit ihren Finanzen zu starten. Viele Frauen sparen zwar, investieren aber nicht, weil sie sich unsicher fühlen oder der Markt sie nicht direkt anspricht. Häufig wird das Thema an Partner abgegeben, was die eigene finanzielle Unabhängigkeit nicht voranbringt.

Unsere Kundinnen berichten immer wieder, dass sie sich bei uns zum ersten Mal wirklich gut aufgehoben und auf Augenhöhe gefühlt haben. Wir arbeiten bewusst persönlich, verständlich und praxisnah, ohne unnötig kompliziertes Fachvokabular, damit Frauen ihre Finanzen klar überblicken und selbstbestimmt handeln können.

Dieses Feedback zeigt auch die strukturelle Lücke im Finanzmarkt. Die meisten Angebote richten sich nicht gezielt an Frauen, weshalb sie oft keine passgenaue Unterstützung erhalten. Mit unserem Ansatz wollen wir genau diese Lücke schließen, Frauen Sicherheit geben und sie ermutigen, aktiv zu investieren und ihre finanzielle Unabhängigkeit langfristig aufzubauen.

Wie ist Ihr Beratungsprozess konkret aufgebaut – von der ersten Analyse bis zur langfristigen Strategie?

Unser Beratungsprozess beginnt damit, dass Interessentinnen über unseren Instagram-Account auf Investforwomen aufmerksam werden. Dort erhalten sie kostenfreien Mehrwert durch unseren Content und können sich bei Interesse auf unsere Warteliste setzen. Sobald Kapazitäten verfügbar sind, nimmt eine Beraterin telefonisch Kontakt auf und führt ein erstes Kennenlernen durch, um Herausforderungen, Wünsche und Ziele grob abzustimmen.

Anschließend folgt ein Zoom-Termin, in dem gemeinsam eine Cashflow-Analyse erstellt wird. Wir schauen genau, welche Einnahmen und Ausgaben vorliegen und identifizieren Optimierungspotenziale. Parallel dazu erarbeiten wir eine Ziele- und Wunschplanung, damit die Kundin erstmals strukturiert über finanzielle und persönliche Lebensziele nachdenkt.

Auf Basis dieser Analyse entwickelt das Beraterinnenteam eine individuelle Strategie, die Sparen, private Altersvorsorge, steueroptimierte Vorsorge, flexible Depotinvestments und bei Bedarf Kapitalanlagen berücksichtigt. Dabei wird ein monatlicher Puffer für Rücklagen definiert, bevor Investments erfolgen. Die Strategie wird im Team abgestimmt, um die optimale Lösung für die individuelle Situation zu gewährleisten.

Unsere Zusammenarbeit ist langfristig angelegt. Mindestens einmal pro Jahr prüfen wir gemeinsam, ob sich Lebensumstände oder Ziele verändert haben, und passen die Strategie entsprechend an. Außerdem stehen unsere Beraterinnen kontinuierlich über digitale Kanäle wie WhatsApp für Rückfragen bereit. So stellen wir sicher, dass jede Kundin finanziell abgesichert, strategisch gut investiert und auf dem Weg zur langfristigen finanziellen Unabhängigkeit ist.

Ihr Team bringt Expertise aus sehr unterschiedlichen Bereichen mit. Wie stellen Sie sicher, dass dieses Wissen sinnvoll gebündelt wird?

Entscheidend ist für uns, dass das Wissen unseres Teams nicht isoliert bleibt, sondern in einem klar strukturierten Prozess zusammengeführt wird. Wir analysieren gemeinsam die Bedürfnisse unserer Kundinnen, entwickeln Strategien und prüfen jede Empfehlung auf Verständlichkeit, Praxistauglichkeit und Mehrwert. So stellen wir sicher, dass unser gebündeltes Know-how zu echten, individuell passenden Lösungen führt und nicht nur Fachwissen aneinander gereiht wird, sondern Finanzplanung im Zusammenhang mit Lebensphasen, Einkommensentwicklung und persönlichen Zielsetzungen erfolgt.

Welche Rolle spielt die detaillierte Finanzanalyse im Verhältnis zur strategischen Investmententscheidung?

Die detaillierte Finanzanalyse bildet die Basis für jede strategische Investmententscheidung. Sie liefert ein genaues Bild von Vermögenssituation, Einkommensströmen, Ausgabenmustern und individuellen Zielen. Auf dieser Grundlage können wir Strategien entwickeln, die nicht nur Chancen und Risiken abwägen, sondern auch langfristig tragfähig sind. Ohne diese Analyse wären Investmententscheidungen eher spekulativ. Die strukturierte Betrachtung stellt sicher, dass jede Anlageentscheidung sinnvoll, nachvollziehbar und auf die individuelle Situation unserer Kundinnen abgestimmt ist.

Mindset-Arbeit ist ein fester Bestandteil Ihres Ansatzes. Wie verbinden Sie diesen Aspekt mit einer sachlich fundierten Finanzplanung?

Mindset-Arbeit und sachlich fundierte Finanzplanung sind bei uns untrennbar verbunden. Wir starten damit, Einstellungen, Ängste und Selbstvertrauen im Umgang mit Geld zu verstehen, denn nur wer seine eigenen finanziellen Prioritäten kennt und realistisch einschätzt, kann rationale Entscheidungen treffen. Dabei machen wir keine extrem intensive Psychologiearbeit, sondern nutzen den Beratungskontakt, um Frauen neue Perspektiven aufzuzeigen. Viele bringen bestimmte Glaubenssätze über Geld mit, und ein Blick von außen, etwa durch eine Beraterin mit Erfahrung aus Hunderten von Gesprächen, kann helfen, Abstand zu gewinnen, Emotionen zu ordnen und die eigene Situation klarer zu sehen.

Aufbauend darauf entwickeln wir konkrete Strategien, prüfen Anlageoptionen und gestalten individuelle Lösungen. So sorgen wir dafür, dass Emotionen und Wissen Hand in Hand gehen. Mindset schafft die Grundlage für konsequentes Handeln, die Finanzplanung liefert die Zahlen und Struktur, während wir gleichzeitig Frauen befähigen, ihre eigenen Entscheidungen reflektiert und selbstbewusst zu treffen.

Ihr Angebot ist für Kundinnen kostenfrei und provisionsbasiert finanziert. Wie gewährleisten Sie Transparenz im Umgang mit Vergütungsstrukturen?

Transparenz ist für uns zentral. Wir erklären unseren Kundinnen offen, dass unser Angebot provisionsbasiert finanziert wird, welche Partner oder Produkte eingebunden sind und wie sich dies auf Empfehlungen auswirken kann. Jede Entscheidung wird nachvollziehbar begründet, sodass unsere Kundinnen genau verstehen, warum welche Lösung vorgeschlagen wird. Vertrauen und klare Kommunikation stehen dabei im Mittelpunkt.

Wie hat sich die Rendite Ihrer Anlagestrategie in den letzten Jahren entwickelt und welche Maßnahmen stellen sicher, dass die Performance weiterhin solide bleibt?

Unsere Strategie zielt auf langfristigen, nachhaltigen Vermögensaufbau ab, nicht auf kurzfristige Spitzenrenditen. Über die letzten Jahre hat sich die Performance unserer Ansätze im Rahmen der jeweiligen Marktbedingungen gut entwickelt, wobei wir durchschnittlich stabile Ergebnisse erzielt haben. Entscheidend für die fortlaufend solide Performance sind breit gestreute Investments, regelmäßige Anpassung an die individuelle Lebenssituation, kontinuierliches Sparen und strategische Diversifikation. So gleichen wir Schwankungen aus und stellen sicher, dass Renditepotenzial und Risiko in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, ohne auf kurzfristige Spekulationen angewiesen zu sein.

Welche finanziellen Herausforderungen begegnen Ihnen in der Praxis besonders häufig?

In der Praxis begegnen uns besonders häufig Herausforderungen wie unklare Prioritäten beim Sparen, fehlende Transparenz über bestehende Verträge und Anlagen, sowie kurzfristige finanzielle Engpässe. Viele Kundinnen haben zudem Lücken im Wissen über steuerliche Auswirkungen, staatliche Förderungen oder die langfristigen Effekte von Investments. Eine weitere wiederkehrende Schwierigkeit sind Unterbrechungen im Erwerbsleben oder unregelmäßige Einkommen, die sich direkt auf Sparpläne, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auswirken. Unser Ansatz besteht darin, diese Themen systematisch zu analysieren, individuelle Strategien zu entwickeln und die Umsetzung praxisnah und flexibel zu begleiten, sodass Kundinnen ihre finanziellen Ziele auch unter komplexen Rahmenbedingungen erreichen können.

Wie gehen Sie mit Themen wie Einkommenslücken oder längeren Erwerbsunterbrechungen in der strategischen Planung um?

Einkommenslücken oder längere Erwerbsunterbrechungen berücksichtigen wir von Beginn an in der strategischen Planung. Zunächst analysieren wir die voraussichtlichen Phasen reduzierter Einnahmen, etwa durch Elternzeit, Sabbaticals oder Pflegezeiten, und prüfen, wie sich diese auf Rentenansprüche, Sparpläne und Versicherungen auswirken. Darauf aufbauend entwickeln wir individuelle Strategien, um mögliche Versorgungslücken gezielt auszugleichen, etwa durch flexible Sparpläne, angepasste Investmentquoten oder ergänzende Vorsorgeprodukte. Wichtig ist, dass jede Maßnahme realistisch in den Lebensalltag integrierbar ist und sich flexibel an sich ändernde Situationen anpassen lässt. So stellen wir sicher, dass Kundinnen auch bei Unterbrechungen kontinuierlich Vermögen aufbauen und ihre langfristigen finanziellen Ziele erreichen können.

Inwiefern unterscheidet sich Ihr Ansatz von klassischen Finanzberatungen, die keine spezifische Zielgruppe definieren?

Unser Ansatz unterscheidet sich von klassischen Finanzberatungen, weil wir eine klar definierte Zielgruppe, also Frauen, systematisch in den Mittelpunkt stellen. Wir berücksichtigen nicht nur die klassischen Finanzparameter, sondern die gesamte Lebensrealität, von Erwerbsunterbrechungen, Einkommenslücken, unterschiedliche Lebensphasen, Mindset hin zu individuellen Zielsetzungen. Während traditionelle Beratungen oft standardisierte Produktlösungen anbieten, analysieren wir die finanzielle Situation jeder Kundin detailliert, identifizieren Chancen und Risiken und entwickeln daraus maßgeschneiderte Strategien. Dabei fließen Erfahrungen aus Banken, Fondsmanagement, Versicherungen, Steuerberatung, Immobilien und Sozialarbeit zusammen, gebündelt in einem strukturierten Prozess, der jede Empfehlung auf Verständlichkeit, Praxisnähe und langfristigen Mehrwert prüft. So entsteht kein Fachwissen aneinander gereiht, sondern ein integriertes, auf die Kundin zugeschnittenes Finanzkonzept, das über reine Produktempfehlungen hinausgeht.

Welche Bedeutung hat Ihre Community mit über 150.000 Followerinnen für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens?

Unsere Community mit über 150.000 Followerinnen spielt eine zentrale Rolle für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Sie ist nicht nur ein Kanal zur Informationsvermittlung, sondern auch ein lebendiger Spiegel für die tatsächlichen Bedürfnisse, Fragen und Unsicherheiten unserer Zielgruppe. Das Feedback, das wir über Social Media erhalten, fließt direkt in die Gestaltung unserer Inhalte und Beratungsangebote ein. Auf diese Weise können wir Trends früh erkennen, unsere Konzepte kontinuierlich anpassen und sicherstellen, dass unsere Strategien praxisnah, verständlich und relevant bleiben. Die Community wird so zu einem aktiven Teil unserer Innovations- und Qualitätsprozesse und trägt entscheidend dazu bei, dass wir Finanzwissen gezielt auf die Lebensrealität der Frauen zuschneiden, die wir begleiten.

Woran erkennen Sie im Alltag, dass finanzielle Unabhängigkeit für Ihre Kundinnen tatsächlich greifbar wird?

Wir erkennen im Alltag, dass finanzielle Unabhängigkeit für unsere Kundinnen greifbar wird, vor allem an ihrem konkreten Verhalten und am direkten Feedback. Viele berichten uns, dass sie Entscheidungen jetzt selbstbewusst treffen, sei es beim Sparen, Investieren oder bei größeren Anschaffungen und nicht mehr nur auf Rat anderer angewiesen sind. Außerdem sehen wir es daran, dass sie proaktiv Fragen stellen, ihre Strategien hinterfragen und eigenständig Prioritäten setzen. Ergänzend liefern uns Rückmeldungen aus Coaching-Sessions, Follow-up-Terminen oder unserer Community klare Hinweise. Kundinnen berichten, dass sie erstmals ein Gefühl von Kontrolle über ihre Finanzen haben, Risiken besser einschätzen können und langfristig planen. Das sind für uns greifbare Signale, dass das Konzept wirkt und finanzielle Selbstbestimmung erreicht wird.

Vielen Dank für die Einblicke in Ihre Arbeit und die Hintergründe Ihres Beratungskonzepts.

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