Fast alle persönlichen Daten sind heutzutage käuflich: die Identität, die Passwörter, das Surfverhalten, sogar Adressen und Telefonnummern. Und es ist unglaublich ärgerlich, wenn ein Fehler in einem großen Unternehmen die eigenen persönlichen Daten bei einem Datenleck offenlegt.
Das heißt aber nicht, dass man all dem schutzlos ausgeliefert ist. Mit nur wenig Zeit- und Arbeitsaufwand kann man schon viel für den Schutz der eigenen Geräte, persönlicher Daten und der Privatsphäre tun. Mit diesen Tipps lässt sich ganz einfach die Kontrolle zurückgewinnen. Wir erklären nun, wie sich persönliche Daten optimal schützen lassen.
Warum ist Cybersicherheit wichtig?
Das moderne Leben ist untrennbar an das Internet gekoppelt. Fast jede alltägliche Aufgabe lässt sich heutzutage online erledigen und fast jeder besitzt mehrere elektronische Endgeräte wie Laptops, Smartphones, Tablets, Smartwatches oder Smart-TVs. Je mehr Konten und Geräte man nutzt, desto größer ist jedoch auch das Risiko, Opfer von Kriminellen zu werden, welche die persönlichen Daten stehlen, um sie dann auszunutzen.
Online-Sicherheit ist für Menschen jeden Alters wichtig. Doch für speziell gefährdete Gruppen wie Kinder, Jugendliche und Senioren gibt es besondere Risiken. Deshalb sollte jeder heute lernen, wie man die Gefahren ernst nehmen und sich im Netz optimal schützen kann.
Sichere und einzigartige Passwörter als A und O
Ein ideales Passwort kombiniert Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Leerzeichen, Symbole und Zahlen. Es ist mindestens 16 Zeichen lang. Empfohlen wird auch die Verwendung von Passphrasen, weil sie schwerer zu knacken sind. Man kann sich auch einen Satz überlegen, den man sich leicht merken kann und der eine Zahl enthält. Aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter, Symbole und Zahlen ergibt sich dann ein perfektes Passwort.
Darüber hinaus sollte man einzigartige Passwörter für verschiedene Konten verwenden. Viele von uns haben mehrere E-Mail-Adressen, Bankkonten und Social-Media-Konten. Das führt dazu, dass man viele Passwörter verwalten muss. Neben dem reinen Auswendiglernen kann man dabei auf Passwortmanager, altmodische Notizen und USB-Sticks zurückgreifen.
Identitätsschutz in der digitalen Unterhaltungsbranche
Im digitalen Raum gibt es Bereiche, in denen User besonders sensibel mit persönlichen Daten umgehen sollten. Dazu gehören vor allem Gaming- und Glücksspielplattformen. Einige Anbieter werben sogar mit „Casinos ohne Verifizierung“, was für viele zunächst attraktiv klingt, da der Registrierungsprozess schneller und unkomplizierter wirkt. Doch gerade hier stellt sich die Frage, wie es um Anonymität, Datenschutz und Identitätsschutz steht.
Wer solche Online-Angebote nutzt, sollte sich vorher darüber informieren, wie die entsprechenden Spieleanbieter mit persönlichen Daten umgehen. Einen hilfreichen Ansatzpunkt bieten neutrale Informationsquellen, die analysieren, wie welche Plattform funktioniert und worauf man dort achten sollte. Auf Spielhallen.com werden beispielsweise praxisnahe Hinweise zur Registrierung von unabhängigen Experten bereitgestellt, die erklären, wie Casinos ohne Verifizierung und ohne klassische Identitätsprüfung technisch umgesetzt sind, welche Vor- und Nachteile entstehen und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind.
Der Schutz der eigenen Identität hängt nicht nur davon ab, wie man seine Daten anonym hält, sondern auch davon, besser zu verstehen, in welcher Umgebung die eigenen Daten sicher sind und welche Orte im Netz man lieber meiden sollte.
Zu Hause und unterwegs eine VPN nutzen
Immer dann, wenn man sich über ein fremdes WLAN-Netzwerk mit dem Internet verbindet, sollte man für zusätzlichen Schutz ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verwenden. Beispielsweise kann man in einem Café in die Falle tappen und sich mit einem kostenlosen WLAN verbinden, das von einem Betrüger gesteuert wird. Er kann über das öffentliche Netz leicht an sensible Daten kommen und sie im nächsten Schritt missbrauchen. Der Betreiber des Hotspots könnte folglich ein Betrüger sein.
Eine VPN sorgt im entsprechenden Fall für mehr Schutz. Sie leitet die eigene Verbindung über einen anderen Server weiter. Deswegen können dann in einem öffentlichen Netz persönliche Daten nicht abgefangen werden. Sie können aber auch für weitere Sicherheit zu Hause ebenso ein VPN einrichten.
Persönliche Daten auch offline zu Hause schützen
Bevor man sich auf irgendeiner Webseite registriert, sollte man sich zunächst die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchlesen. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass man Finanzdaten auf unsicheren Webseiten eingibt. Zudem sollte man darauf achten, ob das Schloss-Symbol oder das Präfix „https://“ in der Adresszeile des Browsers vorhanden ist.
Doch was kann man noch tun, um seine persönlichen Daten zu Hause zu schützen? Dieser Schutz ist durch die Online-Welt für viele Menschen in den Hintergrund geraten. Er ist aber genauso wichtig. Man sollte beispielsweise wichtige Unterlagen wie Ausweise, Steuerunterlagen, Versicherungsdokumente und Bankauszüge in einem abschließbaren Schrank aufbewahren. Werden Dokumente nicht mehr benötigt, sollte man sie nicht einfach wegschmeißen, sondern durch Schreddern entsorgen.
Zusätzlich kann man noch das Heimnetzwerk richtig absichern. Durch schwer erratbare Passwörter, die Nutzung sicherer WPA-3-Verschlüsselung und regelmäßige Aktualisierungen der Router-Firmware tut man schon sehr viel für seinen eigenen Schutz.
Schutz wichtiger Daten am Arbeitsplatz
Am Arbeitsplatz werden täglich zahlreiche Daten verarbeitet – ihr Schutz ist nicht weniger wichtig. Besonders bei Unternehmensunterlagen sollte man darauf achten, dass sie nicht frei zugänglich sind. Je aufgeräumter der Arbeitsplatz ist, desto schwerer können wichtige Unterlagen in die Hände von Dritten gelangen.
Außerdem sollte man den Arbeitscomputer sperren, wenn man seinen Arbeitsplatz verlässt. Mit dem richtigen Passwort wird keiner so schnell Zugriff auf sensible Dokumente bekommen. Zudem sollte man automatische Sperrbildschirme aktivieren, damit auch während einer kurzen Pause oder dem Mittagessen nichts schief geht.
Das wichtigste Thema im Büro sind die zahlreichen Phishing-Angriffe, besonders auf große Unternehmen. Man sollte deshalb die Mails der IT-Abteilung aufmerksam lesen und weder schriftlich noch telefonisch Passwörter weitergeben. Bei verdächtigen Aktivitäten sollte man beim Vorgesetzten nachfragen. Denn Betrüger werden von Tag zu Tag kreativer.
Ein klarer Weg zu kompletter Sicherheit
Die hier angeführten Punkte sind nur einige Schritte, die dabei helfen, sich vor Datendiebstahl zu schützen. Doch sie unterstützen Internetnutzer dabei, stärker auf den eigenen Schutz online, im Büro sowie in den eigenen vier Wänden zu achten. Das Thema wird auch in Zukunft präsent bleiben, da sich im Netz immer mehr Betrüger tummeln und die Fallen der Scammer immer schwieriger zu erkennen sind.





